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Das Hotel/Restaurant St. Hubert in Saint-Saturnin-lès-Apt ist schon lange eine Institution im Luberon. Vor einigen Jahren berichtet auch die Zeitschrift „GEO Saison“ in einer Reportage zum den Luberon über das Haus und den damaligen Besitzer.
Das Bistro war typisch provenzalisch und hatte seinen Charme. Das Restaurant war eher Durchschnitt. Zu den Hotelzimmern kann ich nichts sagen.

Doch nun, gerade zu Beginn der Corona Krise, wurde es von einem jungen Paar, Lise u. Eric, übernommen und wieder auf Vordermann gebracht. Das Bistro hat ein tolles Ambiente mit einer tollen Auslage.

Gemütlicher Platz im St. Hubert

Das Restaurant zeigt den gehobenen, aber nicht abgehobenen Anspruch der neuen Besitzer. Alleine schon der Ausblick von der Terrasse aus in die untergehende Sonne über dem Luberon, kann süchtig machen. Die Speisekarte macht schon Spaß zu lesen. Die Betreiber legen sehr großen Wert auf regionale Produkte.


Nur das Ausprobieren hat noch nicht geklappt. Es stand immer auf unserem Plan, aber Corona sei Dank, haben unsere letzten Reisen in den Luberon ja nie geklappt.

Ein Grund mehr wieder dort hin zu reisen.


Die Restaurantadresse in Saint-Saturnin-lès-Apt

Auch das Örtchen selbst ist eine Tour wert. Er liegt mit tollem Blick auf den Luberon an einem Berghang. Oben thront eine Kirche und eine verfallene Burg. Im Ort findet man alles was man zum Leben benötigt.

Von St. Saturnin geht auch eine schöne, aber anstrengende Rundwanderung (18 KM) los zu den „Aiguiers“, das sind in den Fels gehauene Rückhaltebecken, in denen früher (aber auch heute noch) Wasser gesammelt wurde. Wenn man das Alter der Becken betrachtet und überlegt, mit welchen Arbeitsmitteln damals gearbeitet wurde. Respekt!

Zum Abschluss der Wanderung kann man dann den Tag kulinarisch im „Le St. Hubert“ ausklingen lassen. Sicher einer tolle Abrundung.

Wenn man früh genug zurück ist und seinen Vorrat an Olivenöl und evtl. Honig auffüllen will, kann dies in der Olivenölmühle „Jullien“ etwas unterhalb im Dorf tun. Die Mühle hat seit 2-3 Jahren vollständig auf Bioöle umgestellt. Es gibt 3 Sorten. Beim probieren würde ich bei der Sorte „verde“ aufpassen. Diese Öl ist zumindest bei mir sehr „kratzig“ im Hals.

Flüssiges Gold


Aber ansonsten sind die Öle ein Gedicht. Ein Stücken Baguette und Öl darauf, fertig ist der Genuss pur!

www.moulin-huile-jullien.com

Dort bekommt ihr auch neben den Olivenölen ganz tollen Honig in verschiedenen Sorten. Er steht dem Honig von Bresc in Viens in nichts nach.

Das Le St. Hubert hat auch eine tolle neu gestaltete Homepage, die ihr unter

www.le-saint-hubert-luberon.com

erreicht.

Einen tollen Bericht über den Wareneinkauf mit der Besitzerin Lise und einem tollen Koch-Event als Video findet ihr unter

www.kitchenstories.com/de/stories/sudfrankreich-fur-zuhause-gebackener-ziegenkase-mit-krautern-der-provence

Das Rezept „Gebackener Ziegenkäse mit Kräutern der Provence“ ist ein Gedicht. Gerade zu Beginn der Rosé Zeit, auf der Terrasse in der Abendsonne. Eine Genuss!

Hoffen wir, dass wir es auch bald einmal vor Ort genießen können!

Bis dahin heißt es „Daheim nachkochen und mit einem Gläschen Chateau la Canorgue rosé“ genießen.